Festliche Menüs richtig planen

Wenn ein festliches Essen zu Hause geplant ist, dann kommt zunächst die Überlegung auf, welches Gericht serviert werden soll. Gerne möchten die Gastgeber ein ganz besonderes Mahl servieren, es wäre dabei aber äußerst angenehm, wenn die Gastgeber eines solchen Abends nicht ständig in der Küche stehen müssten.
 

Festliche Menüs planen
Bildquelle: Rainer Sturm  / pixelio.de


Um sich durchs Kochen nicht zu sehr von der Feier auszugrenzen und sich aufmerksam - ohne jede Hetze - seinen Gästen widmen zu können, sollte das Essen nicht zu kompliziert ausfallen. Tolle Menüvorschläge können im Internet recherchiert werden.

Ganz neue Rezepte sind dabei aber immer ein Risiko - bedenken Sie: Gäste sind keine Versuchskaninchen! Deshalb ist es ratsam, vorher ein Probeessen für neue Gerichte zu veranstalten.

Es existieren zahlreiche Rezepte, die eine gewisse Vorbereitung erfordern, aber später kaum noch Arbeit machen. Hierzu zählen zum Beispiel köstliche Suppen als Vorspeise, als Hauptgericht bieten sich herrliche Aufläufe an und Pudding oder kleine Kuchen als Nachspeise. All diese Dinge können in Ruhe vorbereitet werden und sind nicht mehr so arbeitsintensiv, wenn die Gäste eingetroffen sind.
 

Das Auge isst mit

Da das Auge bekanntlich mitisst, spielt auch die Aufmachung des Tisches eine wesentliche Rolle. Neben exzellentem Porzellan und wertvollem Besteck sollten auch passende Servietten nicht fehlen. Fantastische Ideen für Tischkarten bieten zahlreiche Foren im Internet. Ganz ausgefallen wäre es, auf niedlichen Herzen oder schönen Steinen die Namen der Gäste zu schreiben oder zu malen. Eine tolle Tischdekoration bietet sich durch, von der jeweiligen Jahreszeit bedingte Streuartikel wie zarte Blüten im Frühling, bunte Blätter im Herbst oder goldene Sterne in der Adventszeit an.
 

Direkt am Tisch kochen - Raclette-Abende

Kleine Feiern für bis zu 10 Personen lassen sich auch gut über das Garen bei Tisch gestalten. Das ist ganz besonders gemütlich in den Wintermonaten oder wenn draußen im Garten das Grillen nicht mehr möglich ist. Ganz besonders beliebt ist hier das Raclette. Jeder Gast gibt seine Lieblingszutaten wie Rosenkohl, Kartoffelscheiben, Mais oder Champignons in ein kleines Pfännchen, das zuletzt mit einer Scheibe guten Raclette-Käse belegt wird. Das Raclette-Gerät in der Mitte des Tisches gart dann diese Zutaten in der Pfanne in Windeseile, während auf der oberen Platte Fleisch- oder Wurststücke brutzeln.

Ein Raclette-Abend ist für alle Beteiligten ein riesiger Spaß - und auch hierbei kommen die Gastgeber nicht allzu sehr ins Schwitzen. Ebenso unterhaltsam ist das Schokoladenfondue. Hier kommt ein Topf mit spezieller Schokoladensauce auf den Tisch und verschiedene Obstsorten wie Weintrauben, Apfel- und Bananenstückchen können - am Spieß - darin lecker mit Scholokade getränkt werden. Ein solcher Nachtisch sollte aber nur dann arrangiert werden, wenn das Hauptmenü leicht ausfällt. Das könnte zum Beispiel ein Geflügelgericht sein.

Noch ein Tipp:Für eine fröhliche Kinderparty eignet sich vor dem Schokoladenfondue beispielsweise ein leckeres Pfannkuchen-Essen. Auf diese Weise haben die Gäste genauso ihre Freude wie die Gastgeber!
 

 

 

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